Koch und SPD-Gemeinderatsliste starten mit kräftigem Rückenwind in den Wahlkampf!

Darf es ein zweiter Gang sein? Die Wenzenbacher Sozialdemokratinnen und -demokraten bejahten dies bei ihrer gut besuchten Versammlung am 7. November im Gasthaus Zum Kneißl mit einem einstimmigen Votum für ihren Bürgermeister Sebastian Koch, der zuvor in einer mitreißenden Rede seine erste Amtszeit Revue passieren ließ, gleichsam aber auch einen Ausblick auf das gab, was er den Bürgerinnen und Bürgern in einer zweiten Amtszeit servieren möchte.

Als er 2014 mit 26 Jahren zum Bürgermeister gewählt wurde, sei er sich, wie er im Einstieg seiner Bewerbungsrede zugab, nicht sicher gewesen, ob er dem Bürgermeisteramt gerecht werden könne. Der folgenschwere Prüfbericht des Bayerischen Kommunalen Prüfungsverbands, der gleich zu Beginn seiner Amtszeit auf Kochs Schreibtisch landete und von ihm als Verwaltungsfachmann konsequent abzuarbeiten war, erschwerte den Start sogar nochmals. Nun würden aber sogar die politischen Mitbewerber anerkennen, dass er in den letzten Jahren Wenzenbach richtig stark nach vorn gebracht habe.

Die Liste an Zukunftsprojekten, deren Genehmigung bereits erfolgte und die nun unmittelbar vor der Umsetzung stehen oder bereits umgesetzt wurden, könne sich laut Bürgermeister Koch jedenfalls sehen lassen: Südspange, Grünthaler Radweg, kommunaler Wohnungsbau in Irlbach, Gestaltung des Schlosshofs. In all diese Projekte habe er viel Herzblut gesteckt und möchte sie deshalb natürlich zu einem gelungen Abschluss bringen. Hinzu kämen viele weitere Pläne, die mitunter schon sehr weit gediehen sind. Exemplarisch nannte er hierbei die Westumfahrung zwischen Roith und der Unterlindhofstraße , ein neues Kinderhaus am Jahnweg, welches 2021 in Betrieb genommen werden soll, die Generalsanierung der Mittelschule zu einer energetisch und pädagogisch sinnvollen Lernlandschaft, weitere gemeindeeigene Baugebiete wie in Gonnersdorf mit sozialen Vergabekriterien, die Einheimischen und Familien zu Gute kämen, oder diverse bauliche Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit in Grünthal, Fußenberg und Gonnersdorf.

Viel Aufmerksamkeit wird Kochs Einschätzung zur Folge auch die Generalsanierung der Mittelschule in den nächsten Jahren für insgesamt 8 Mio. € abverlangen. Selbstredend wäre es für die Gemeinde Wenzenbach etwas günstiger gekommen, den Schulverband beizubehalten und so die Bernhardswalder entsprechend der Schülerzahlen an den Sanierungskosten zu beteiligen. Mit der jetzt anvisierten Auflösung des Schulverbands erlange Wenzenbach aber nicht nur das gesamte Eigentum am Schulhaus und Schulgarten, sondern es kommt nun endlich nach Jahren der Blockade durch Bernhardswald Dynamik in die Sache. Dass die Freien Wähler gegen diesen Vorstoß sein, empfinde der SPD-Bürgermeisterkandidat als einen von vielen Belegen für deren Blockadehaltung bei Zukunftsinvestitionen. Wie überfällig die Generalsanierung ist, zeigt sich allein daran, dass wir aufgrund einer völlig überalterten Stromheizung jährliche Stromkosten von 150.000 € tragen müssen. „Mein Anspruch ist es, das Schulgebäude am Roither Weg zu einer modernen und energetisch nachhaltigen Lernlandschaft auszugestalten“, so Koch.

Im Anschluss reihte die Versammlung eine Gemeinderatsliste, mit 20 vielversprechenden Bewerberinnen und Bewerbern sowie je zwei Ersatzkandidaten und zwei Ersatzkandidatinnen. Der frischgebackene Bürgermeisterkandidat Sebastian Koch konstatierte dazu: „Diese Liste sei so, wie sich die Leute die SPD heutzutage leider nicht mehr vorstellen: Jung, weiblich, dynamisch, innovativ und in der Gemeinde gut verwurzelt. Auf dieses attraktive Team bin ich sehr stolz!“

Auch die Liste wurde mit satter Mehrheit beschlossen und sieht nun wie folgt aus:

  1. Sebastian Koch

  2. Martina Fuchs

  3. Prof. Dr. Gerhard Waldherr

  4. Bettina Kaiser

  5. Winfried Riedl

  6. Theresa Eisenhut

  7. Matthias Beier

  8. Stefan Scherr

  9. Dr. Helmut Bedö

  10. Leif Schmidt

  11. Mathias Mrosinsky

  12. Christian Ederer

  13. Laura Meier

  14. Martin Unger

  15. Susanne Schneider

  16. Andreas Einweg

  17. Heike Schwagerus

  18. Andrea Mertens

  19. Margarete Gatt-Bouchouareb

  20. Max Schmid

Ersatzkandidaten: Franz Wätzold, Helmut Rehm, Barbara Koch, Herta Riedl